Zum Inhalt springen

Häufig gehaltene Arten

Woher eine Art kommt, welches Klima sie braucht und was die Schweizer Tierschutzverordnung dazu sagt. Für Reptilien und Amphibien stammen Haltung, Herkunft und Rechtslage aus dem Datenbestand der App. Dieselben Texte, die dort im Steckbrief stehen. Bei Spinnen, Skorpionen und Insekten greift die Tierschutzverordnung nicht, weil sie nur Wirbeltiere, Kopffüsser und Panzerkrebse erfasst; das steht dort auch so. Wo etwas fehlt, steht das ebenfalls da.

Arten
87
mit Pflegeprofil
86
bewilligungspflichtig
8
in der Schweiz verboten
1

Schlangen

Zu allen Schlangen liegt ein vollständiges Pflegeprofil vor.

Afrikanische Hausschlange (Boaedon fuliginosus)

Afrikanische Hausschlange

Boaedon fuliginosus

Flink, nachtaktiv und ausgesprochen ausbruchsfreudig. Wer sie hält, prüft jede Dichtung und jeden Spalt zweimal.

EinsteigerAfrika südlich der SaharaKeine Bewilligung

Kalifornische Kettennatter (Lampropeltis californiae)

Kalifornische Kettennatter

Lampropeltis californiae

Wach, unterwegs und mit ausgeprägtem Futtertrieb. Sie frisst im Zweifel auch andere Schlangen. Einzelhaltung ist deshalb keine Empfehlung, sondern Pflicht.

EinsteigerWestliches NordamerikaKeine Bewilligung

Kenianische Sandboa (Eryx colubrinus)

Kenianische Sandboa

Eryx colubrinus

Sie verbringt den grössten Teil des Tages eingegraben. Ein tiefes, grabfähiges Substrat ist wichtiger als jede sichtbare Einrichtung.

EinsteigerNordostafrikaArtenschutz beachten

Kornnatter neben der Wasserschale im Terrarium

Kornnatter

Pantherophis guttatus

Die Kornnatter gilt als Einsteigerschlange. Zu Recht: Sie ist robust, gut zu beobachten und stellt keine ungewöhnlichen Ansprüche. Anspruchslos ist sie damit nicht.

EinsteigerNordamerikaKeine Bewilligung

Königspython auf einem Stück Holz

Königspython

Python regius

Ruhig, kompakt und in unzähligen Farbformen verbreitet. Der Königspython verzeiht wenig bei Klima und Versteckangebot. Futterpausen sind bei ihm normal, aber nie unbeobachtet zu lassen.

EinsteigerWest- und ZentralafrikaArtenschutz beachten

Schwarze Königsnatter (Lampropeltis nigra)

Schwarze Königsnatter

Lampropeltis nigra

Einfarbig schwarz, aktiv und mit kräftigem Appetit. In Haltung und Ansprüchen der Kalifornischen Kettennatter nahe, samt deren Neigung, Artgenossen zu fressen.

EinsteigerSüdosten der USAKeine Bewilligung

Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis)

Strumpfbandnatter

Thamnophis sirtalis

Tagaktiv, lebhaft und dadurch gut zu beobachten. Ihre Ernährung ist der kritische Punkt: einseitige Fischkost führt zu Mangelerscheinungen.

EinsteigerNordamerikaKeine Bewilligung

Amurnatter (Elaphe schrenckii)

Amurnatter

Elaphe schrenckii

Eine grosse, robuste Kletternatter aus Nordostasien. Sie kommt mit kühleren Phasen gut zurecht: Dauerhafte Wärme bekommt ihr dagegen schlecht.

FortgeschrittenNordostasienKeine Bewilligung

Blutpython (Python brongersmai)

Blutpython

Python brongersmai

Schwer, breit und bodengebunden. Er braucht Fläche statt Höhe und reagiert empfindlich auf Hitze und stehende Luft.

FortgeschrittenSüdostasienArtenschutz beachten

Boa constrictor (Boa constrictor)

Boa constrictor

Eine kräftige Würgeschlange, die deutlich grösser wird, als viele erwarten. Wer sie hält, plant das Terrarium für das ausgewachsene Tier, nicht für das Jungtier.

FortgeschrittenMittel- und SüdamerikaArtenschutz beachten

Kurzschwanzpython (Python curtus)

Kurzschwanzpython

Python curtus

Der kleinere Verwandte des Blutpythons: gedrungen, wenig kletterfreudig und auf gleichmässig warme, gut belüftete Bedingungen angewiesen.

FortgeschrittenSumatraArtenschutz beachten

Mexikanische Königsnatter (Lampropeltis mexicana)

Mexikanische Königsnatter

Lampropeltis mexicana

Eine versteckt lebende Königsnatter aus dem mexikanischen Hochland. Sie braucht Struktur und kühlere Nächte als ihre bekannteren Verwandten.

FortgeschrittenNordmexikoKeine Bewilligung

Milchschlange (Lampropeltis triangulum)

Milchschlange

Lampropeltis triangulum

Hinter dem Namen steckt eine ganze Gruppe von Unterarten mit spürbar unterschiedlichen Ansprüchen. Wer eine hält, muss zuerst wissen, welche.

FortgeschrittenNord- und MittelamerikaKeine Bewilligung

Schönnatter (Orthriophis taeniurus)

Schönnatter

Orthriophis taeniurus

Sehr aktiv, sehr schnell und sehr kletterfreudig. Sie braucht ein hohes, geräumiges Terrarium und Unterartkenntnis für das richtige Klima.

FortgeschrittenSüd- und OstasienKeine Bewilligung

Teppichpython (Morelia spilota)

Teppichpython

Morelia spilota

Halbbaumbewohnend, nachtaktiv und je nach Unterart sehr unterschiedlich gross. Kletterhöhe und stabile Äste sind bei ihm keine Deko, sondern Grundausstattung.

FortgeschrittenAustralien und NeuguineaArtenschutz beachten

Westliche Hakennasennatter (Heterodon nasicus)

Westliche Hakennasennatter

Heterodon nasicus

Eine kleine Bodenschlange, die lieber gräbt als klettert und bei Störung ein beeindruckendes Theater aufführt. Ihr verbreiteter Zahnbau verlangt Respekt beim Umgang.

FortgeschrittenNordamerikaKeine Bewilligung

Westliche Sandboa (Eryx jaculus)

Westliche Sandboa

Eryx jaculus

Klein, grabend und unauffällig. Bei ihr entscheiden Herkunft und Unterart darüber, wie warm und wie trocken sie gehalten wird.

FortgeschrittenSüdosteuropa, Nordafrika und VorderasienArtenschutz beachten

Diamant-Klapperschlange (Crotalus atrox)

Diamant-Klapperschlange

Crotalus atrox

Eine lebensgefährlich giftige Art. Haltung ausschliesslich mit Bewilligung, Sachkunde, gesichertem Giftschlangenterrarium und einem funktionierenden Notfallplan.

ExperteSüdwesten der USA und NordmexikoBewilligung nötig

Dunkler Tigerpython (Python bivittatus)

Dunkler Tigerpython

Python bivittatus

Wirkt ruhig und ist doch ausserordentlich kraftvoll. Eine Grossschlange, die Platz im Raummassstab braucht und in der Schweiz bewilligungspflichtig ist.

ExperteSüd- und SüdostasienBewilligung nötig

Gartenboa (Corallus hortulanus)

Gartenboa

Corallus hortulanus

Nachtaktiv, blitzschnell und oft ausgesprochen defensiv. Sie ist eher zum Beobachten als zum Anfassen und braucht Höhe.

ExperteNördliches SüdamerikaArtenschutz beachten

Grüne Hundskopfboa (Corallus caninus)

Grüne Hundskopfboa

Corallus caninus

Ein Tier für Fortgeschrittene: hoch spezialisiert, stressempfindlich und auf präzises Klima mit guter Luftbewegung angewiesen.

ExperteAmazonasbeckenArtenschutz beachten

Grüner Baumpython (Morelia viridis)

Grüner Baumpython

Morelia viridis

Auffällig, aber nichts für den Anfang: Er sitzt fast immer auf dem Ast, reagiert empfindlich auf Störung und verzeiht schlechte Lüftung nicht.

ExperteNeuguinea und NordaustralienArtenschutz beachten

Madagaskar-Hundskopfboa (Sanzinia madagascariensis)

Madagaskar-Hundskopfboa

Sanzinia madagascariensis

Eine baumbewohnende Boa aus Madagaskar. Neben der Haltung sind hier vor allem Artenschutz- und Herkunftspapiere entscheidend.

ExperteMadagaskarArtenschutz beachten

Mandarinnatter (Euprepiophis mandarinus)

Mandarinnatter

Euprepiophis mandarinus

Schön gezeichnet, aber heikel: Sie lebt versteckt, reagiert stark auf Stress und verträgt Wärme deutlich schlechter als die meisten Nattern.

ExperteOst- und SüdostasienKeine Bewilligung

Netzpython (Malayopython reticulatus)

Netzpython

Malayopython reticulatus

Die längste Schlange der Welt. Haltung nur in professionell gesicherter Anlage, mit Bewilligung, Sachkunde und einem Plan für den Notfall.

ExperteSüdostasienBewilligung nötig

Brasilianische Regenbogenboa (Epicrates cenchria) mit schillernden Schuppen

Brasilianische Regenbogenboa

Epicrates cenchria

Der schillernde Glanz auf den Schuppen entsteht durch Lichtbrechung, nicht durch Farbe. Die Art braucht deutlich mehr Feuchtigkeit als andere Boas und quittiert Trockenheit mit Häutungsproblemen.

FortgeschrittenSüdamerikaArtenschutz beachten

Gophernatter (Pituophis catenifer) zusammengerollt zwischen Gräsern

Gophernatter

Pituophis catenifer

Eine kräftige, wühlfreudige Natter, die bei Störung laut zischt und mit dem Schwanz vibriert: Eine Klapperschlangen-Nachahmung ohne jede Gefahr. Sie frisst zuverlässig und wird gross.

FortgeschrittenNordamerikaKeine Bewilligung

Texas-Erdnatter (Pantherophis obsoletus)

Texas-Erdnatter

Pantherophis obsoletus

Eine kräftige nordamerikanische Kletternatter, die grösser wird als die Kornnatter und ebenso zuverlässig frisst. Jungtiere sind bissig, erwachsene meist ausgesprochen ruhig.

EinsteigerNordamerikaKeine Bewilligung

Echsen

Herkunft und Rechtslage aus der App.

Bartagame (Pogona vitticeps)

Bartagame

Pogona vitticeps

Tagaktiv, zutraulich und darum beliebt. Ihr Bedarf an starkem Licht, UVB und einem heissen Sonnenplatz wird regelmässig unterschätzt.

EinsteigerAustralienKeine Bewilligung

Blauzungenskink (Tiliqua scincoides)

Blauzungenskink

Tiliqua scincoides

Ein bodenbewohnender Skink mit ruhigem Wesen und breitem Nahrungsspektrum. Er braucht vor allem Fläche und Grabmöglichkeit.

FortgeschrittenAustralien, Neuguinea und IndonesienKeine Bewilligung

Grüner Leguan (Iguana iguana)

Grüner Leguan

Iguana iguana

Er wird sehr gross und lebt baumbewohnend: Der Platzbedarf eines ausgewachsenen Tiers sprengt jedes handelsübliche Terrarium. In der Schweiz bewilligungspflichtig.

ExperteMittel- und SüdamerikaBewilligung nötig

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) auf sandigem Boden

Zwergbartagame

Pogona henrylawsoni

Die kleine Schwester der Bartagame: gleiche Ansprüche, halbe Grösse. Wer das Terrarium für eine Bartagame nicht stellen kann, findet hier die ehrliche Alternative statt eines zu kleinen Beckens.

EinsteigerAustralienKeine Bewilligung

Rotkehlanolis (Anolis carolinensis) an einem Baumstamm

Rotkehlanolis

Anolis carolinensis

Eine der wenigen kleinen Echsen, die sich in einem bepflanzten Terrarium wirklich wohl zeigen. Sie wird nicht zahm. Wer eine Echse zum Anfassen sucht, ist hier falsch.

EinsteigerNordamerikaKeine Bewilligung

Halsbandleguan (Crotaphytus collaris) beim Sonnen auf einem Stein

Halsbandleguan

Crotaphytus collaris

Leuchtend gefärbt, sehr schnell und ausgesprochen wärmebedürftig. Er läuft bei Gefahr auf den Hinterbeinen. Dafür braucht er Strecke, und daran scheitern die meisten Terrarien.

FortgeschrittenNordamerikaKeine Bewilligung

Grüne Wasseragame (Physignathus cocincinus) zwischen Pflanzen

Grüne Wasseragame

Physignathus cocincinus

Eine grosse, gesellige Echse, die schwimmt und klettert. Sie braucht ein Becken, das eher an ein Zimmer erinnert als an ein Terrarium und rennt sonst gegen die Scheibe, bis die Schnauze wund ist.

FortgeschrittenSüdostasienArtenschutz beachten

Sahara-Dornschwanzagame (Uromastyx geyri) auf Sand

Sahara-Dornschwanzagame

Uromastyx geyri

Ein Pflanzenfresser aus der Wüste, der Hitze braucht, wie sie kaum ein anderes Terrarientier verlangt. Falsches Futter (Insekten und Obst) führt bei dieser Art zuverlässig zu Nierenschäden.

FortgeschrittenNordafrikaArtenschutz beachten

Stachelschwanzwaran (Varanus acanthurus) auf einer Wurzel

Stachelschwanzwaran

Varanus acanthurus

Der kleinste Waran der Terraristik und einer der wenigen, die ohne Bewilligung gehalten werden dürfen. Klug, aktiv und neugierig, entsprechend schnell unterfordert.

ExperteAustralienArtenschutz beachten

Berberskink (Eumeces schneiderii)

Berberskink

Eumeces schneiderii

Kräftig gebaut, goldbraun mit orangen Flecken und erstaunlich zutraulich. Er gräbt viel und verlangt vor allem eines: einen tiefen Bodengrund statt einer dekorativen Sandschicht.

EinsteigerNordafrika und VorderasienKeine Bewilligung

Feuerskink (Lepidothyris fernandi)

Feuerskink

Lepidothyris fernandi

Leuchtend rot geflankt und schwarz-weiss gebändert: Eine der farbigsten Echsen überhaupt. Sie lebt versteckt im feuchten Bodengrund und zeigt sich nur zeitweise.

EinsteigerWestafrikaKeine Bewilligung

Steppenwaran (Varanus exanthematicus)

Steppenwaran

Varanus exanthematicus

Häufig als handzahmes Einsteigertier verkauft und fast ebenso häufig verfettet und zu klein gehalten. Ein Waran, der ein Zimmer braucht und in der Schweiz eine Bewilligung.

ExperteAfrikaBewilligung nötig

Argentinischer Schwarzweisser Teju (Salvator merianae)

Argentinischer Schwarzweisser Teju

Salvator merianae

Über einen Meter lang, klug wie ein Hund und in der Schweiz bewilligungspflichtig. Wer den Platz und die Bewilligung hat, bekommt eines der zugänglichsten Reptilien überhaupt.

ExperteSüdamerikaBewilligung nötig

Geckos

Herkunft und Rechtslage aus der App.

Kronengecko (Correlophus ciliatus)

Kronengecko

Correlophus ciliatus

Ein nachtaktiver Kletterer aus Neukaledonien, der ohne starke Wärme auskommt. Höhe, Feuchtigkeit und Kletterstruktur sind hier entscheidend.

EinsteigerNeukaledonienKeine Bewilligung

Leopardgecko (Eublepharis macularius)

Leopardgecko

Eublepharis macularius

Der wohl meistgehaltene Gecko: dämmerungsaktiv, bodenbewohnend und überschaubar im Platzbedarf. Auch er braucht Wärmegefälle und mehrere Verstecke.

EinsteigerSüd- und ZentralasienKeine Bewilligung

Gargoyle-Gecko (Rhacodactylus auriculatus) auf einem Ast

Gargoyle-Gecko

Rhacodactylus auriculatus

Robuster und weniger heikel als der Kronengecko, mit knöchernen Höckern am Kopf. Er kommt bei Zimmertemperatur aus und braucht keine Wärmetechnik: Einer der wenigen echten Einsteiger unter den Geckos.

EinsteigerNeukaledonienKeine Bewilligung

Afrikanischer Fettschwanzgecko (Hemitheconyx caudicinctus)

Afrikanischer Fettschwanzgecko

Hemitheconyx caudicinctus

Der westafrikanische Verwandte des Leopardgeckos: ruhiger, etwas feuchter gehalten und weniger verbreitet. Der dicke Schwanz ist Vorratsspeicher und zeigt auf einen Blick den Ernährungszustand.

EinsteigerWestafrikaKeine Bewilligung

Tokeh (Gekko gecko) mit orangeroter Punktzeichnung

Tokeh

Gekko gecko

Gross, farbig und laut: Der Ruf gibt der Art ihren Namen. Sie beisst kräftig zu und lässt lange nicht los; eine Art zum Beobachten, nicht zum Anfassen.

FortgeschrittenSüdostasienArtenschutz beachten

Neukaledonischer Riesengecko (Rhacodactylus leachianus) auf einem Ast

Neukaledonischer Riesengecko

Rhacodactylus leachianus

Der grösste Gecko der Welt, schwer, langsam und erstaunlich stimmfreudig. Ein Tier für Jahrzehnte: Weibchen werden über zwanzig Jahre alt.

FortgeschrittenNeukaledonienKeine Bewilligung

Goldstaub-Taggecko (Phelsuma laticauda)

Goldstaub-Taggecko

Phelsuma laticauda

Der zugänglichste der Taggeckos: leuchtend grün mit goldenem Rückenstaub, tagaktiv und in einem bepflanzten Becken ständig zu sehen. Anfassen lässt er sich trotzdem nicht: Seine Haut reisst bei Griff ein.

EinsteigerMadagaskarArtenschutz beachten

Grosser Madagaskar-Taggecko (Phelsuma grandis)

Grosser Madagaskar-Taggecko

Phelsuma grandis

Mit bis zu 30 cm der grösste Taggecko im Handel und entsprechend kräftig. Er frisst auch kleinere Artgenossen. Vergesellschaftung ist bei dieser Art keine Frage des Platzes, sondern des Risikos.

FortgeschrittenMadagaskarArtenschutz beachten

Blauer Bambusgecko (Phelsuma klemmeri)

Blauer Bambusgecko

Phelsuma klemmeri

Handtellergross, türkisblau mit gelbem Kopf und so schmal, dass er in Bambusrohre passt. Eine der wenigen Phelsuma-Arten, die sich in kleinen Gruppen halten lässt.

FortgeschrittenMadagaskarArtenschutz beachten

Höckerkopfgecko (Correlophus sarasinorum)

Höckerkopfgecko

Correlophus sarasinorum

Der weniger bekannte Verwandte des Kronengeckos: grösser, kräftiger und deutlich lebhafter. Er springt weit und ist beim Öffnen des Terrariums schnell draussen.

FortgeschrittenNeukaledonienKeine Bewilligung

Schildkröten

Herkunft und Rechtslage aus der App.

Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)

Griechische Landschildkröte

Testudo hermanni

Eine Schildkröte für draussen, nicht fürs Wohnzimmer: Freigehege, Sonne und eine echte Winterruhe gehören zwingend dazu.

FortgeschrittenSüdeuropaArtenschutz beachten

Maurische Landschildkröte (Testudo graeca)

Maurische Landschildkröte

Testudo graeca

Der Griechischen Landschildkröte ähnlich und ebenso auf Freigehege, Sonne und Winterruhe angewiesen. Artenschutzpapiere sind Pflicht.

FortgeschrittenMittelmeerraum, Nordafrika und WestasienArtenschutz beachten

Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans)

Rotwangen-Schmuckschildkröte

Trachemys scripta elegans

Wasserschildkröte mit hohem Platz- und Filterbedarf, die alt und gross wird. In Europa gilt sie als invasive Art. Aussetzen ist verboten und strafbar.

FortgeschrittenNordamerikaKeine Bewilligung

Breitrandschildkröte (Testudo marginata) im Freigehege

Breitrandschildkröte

Testudo marginata

Die grösste europäische Landschildkröte, mit ausgestelltem Panzerrand bei alten Tieren. Sie gehört das halbe Jahr ins Freigehege. Eine Zimmerhaltung ist bei dieser Art keine Haltung.

FortgeschrittenSüdeuropaArtenschutz beachten

Steppenschildkröte (Testudo horsfieldii) in trockener Steppe

Steppenschildkröte

Testudo horsfieldii

Vierzehig statt fünfzehig, aus Zentralasien statt aus dem Mittelmeerraum. Sie gräbt mehr als jede andere Landschildkröte und hält im Herkunftsgebiet sowohl Winter- als auch Sommerruhe.

FortgeschrittenZentralasienArtenschutz beachten

Gewöhnliche Moschusschildkröte (Sternotherus odoratus) am Ufer

Gewöhnliche Moschusschildkröte

Sternotherus odoratus

Eine Wasserschildkröte, die klein bleibt: 12 cm statt 30. Damit ist sie die einzige der gängigen Arten, die in einem Aquarium dauerhaft artgerecht lebt statt darin zu vegetieren.

EinsteigerNordamerikaArtenschutz beachten

Chinesische Dreikielschildkröte (Mauremys reevesii) auf einem Ast im Wasser

Chinesische Dreikielschildkröte

Mauremys reevesii

Eine ruhige Wasserschildkröte mittlerer Grösse, die in ihrer Heimat stark bedroht ist. Nachzuchten sind verbreitet und deutlich verträglicher als die verbotene Rotwangen-Schmuckschildkröte.

FortgeschrittenOstasienArtenschutz beachten

Köhlerschildkröte (Chelonoidis carbonarius)

Köhlerschildkröte

Chelonoidis carbonarius

Die verbreitetste tropische Landschildkröte im Handel und ganz anders zu halten als die europäischen: warm und feucht das ganze Jahr, ohne Winterstarre.

FortgeschrittenSüdamerikaArtenschutz beachten

Zierschildkröte (Chrysemys picta)

Zierschildkröte

Chrysemys picta

Die legale Alternative zur verbotenen Rotwangen-Schmuckschildkröte: ähnlich gross, ähnlich zu halten, aber ohne Verbot. Auch sie gehört niemals in ein Gewässer im Freien.

FortgeschrittenNordamerikaKeine Bewilligung

Amphibien

Keine Reptilien, aber in der App geführt.

Axolotl (Ambystoma mexicanum)

Axolotl

Ambystoma mexicanum

Ein dauerhaft im Larvenstadium bleibender Schwanzlurch. Er lebt im kühlen Aquarium. Wärme ist für ihn nicht angenehm, sondern schädlich.

EinsteigerMexikoArtenschutz beachten

Schmuckhornfrosch (Ceratophrys ornata) auf Moos

Schmuckhornfrosch

Ceratophrys ornata

Ein Frosch, der fast nur aus Maul besteht und sich eingegraben auf Beute lauert. Er bewegt sich kaum: Was ihn pflegeleicht macht und zugleich dazu verleitet, ihn zu überfüttern.

EinsteigerSüdamerikaKeine Bewilligung

Korallenfinger-Laubfrosch (Litoria caerulea) von vorn

Korallenfinger-Laubfrosch

Litoria caerulea

Ein grosser, ruhiger Laubfrosch mit dauerhaft freundlichem Gesichtsausdruck. Er wird bis zu zwanzig Jahre alt und neigt in Gefangenschaft stark zur Verfettung.

EinsteigerAustralienKeine Bewilligung

Chinesische Rotbauchunke (Bombina orientalis) im flachen Wasser

Chinesische Rotbauchunke

Bombina orientalis

Klein, tagaktiv und in der Gruppe zu halten. Eine der wenigen Amphibien, bei denen es im Becken tatsächlich etwas zu sehen gibt. Bei Gefahr zeigt sie den leuchtend roten Bauch.

EinsteigerOstasienKeine Bewilligung

Chinesischer Feuerbauchmolch (Cynops orientalis) auf einem Stein unter Wasser

Chinesischer Feuerbauchmolch

Cynops orientalis

Ein kleiner Wassermolch, der kühl gehalten wird. Im Sommer wird die Zimmertemperatur zum Problem, nicht die Heizung im Winter.

EinsteigerOstasienKeine Bewilligung

Gelbgebänderter Baumsteiger (Dendrobates leucomelas)

Gelbgebänderter Baumsteiger

Dendrobates leucomelas

Schwarz-gelb, laut rufend und tagaktiv: Der Einstieg unter den Pfeilgiftfröschen. Nachzuchten sind ungiftig, weil das Gift aus der Nahrung wildlebender Tiere stammt und im Terrarium nie entsteht.

EinsteigerSüdamerikaArtenschutz beachten

Färberfrosch (Dendrobates tinctorius)

Färberfrosch

Dendrobates tinctorius

Der grösste Baumsteiger und in unzähligen Farbschlägen im Handel, darunter der leuchtend blaue „Azureus". Kräftiger und weniger heikel als die kleinen Arten.

EinsteigerSüdamerikaArtenschutz beachten

Baumsteiger Ranitomeya imitator (Ranitomeya imitator)

Baumsteiger Ranitomeya imitator

Ranitomeya imitator

Kaum zwei Zentimeter gross und das erste Amphib, bei dem echte Brutfürsorge durch beide Eltern nachgewiesen wurde. Das Weibchen füttert die Kaulquappen mit unbefruchteten Eiern.

FortgeschrittenSüdamerikaArtenschutz beachten

Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas)

Rotaugenlaubfrosch

Agalychnis callidryas

Das Postkartenmotiv der Terraristik: grün mit blauen Flanken, orangen Füssen und leuchtend roten Augen. Tagsüber sitzt er zusammengefaltet unter einem Blatt und ist praktisch unsichtbar.

FortgeschrittenMittelamerikaArtenschutz beachten

Tomatenfrosch (Dyscophus guineti)

Tomatenfrosch

Dyscophus guineti

Leuchtend orangerot, rundlich und ausgesprochen ruhig. Bei Bedrängung sondert er einen klebrigen Schleim ab, der Schleimhäute reizt: Ein Grund mehr, ihn nicht anzufassen.

EinsteigerMadagaskarArtenschutz beachten

Glatter Krallenfrosch (Xenopus laevis)

Glatter Krallenfrosch

Xenopus laevis

Ein reiner Wasserfrosch ohne Zunge, der seine Beute mit den Vorderbeinen ins Maul schiebt. Jahrzehntelang Labortier, deshalb erstaunlich anspruchslos und in Europa bereits als Neozoon verbreitet.

EinsteigerSüdliches AfrikaKeine Bewilligung

Vogelspinnen

Spinnentiere, keine Reptilien und von der Tierschutzverordnung nicht erfasst.

Chile-Rosa Vogelspinne (Grammostola rosea) auf Stein im Terrarium

Chile-Rosa Vogelspinne

Grammostola rosea

Die ruhigste der häufig gehaltenen Vogelspinnen und deshalb die klassische erste Art. Sie kommt trocken und ohne Technik aus, frisst aber monatelang nichts, ohne dass etwas fehlt.

EinsteigerSüdamerikaKeine Bewilligung

Rotknie-Vogelspinne (Brachypelma smithi) mit orangeroten Beingelenken auf Sand

Rotknie-Vogelspinne

Brachypelma smithi

Die Spinne aus den Filmen: schwarz mit orangeroten Knien, ruhig und sehr langlebig. Weibchen werden über zwanzig Jahre alt: Eine Anschaffung auf lange Sicht. Beim Kauf lohnt der Blick auf den wissenschaftlichen Namen: 2017 wurde die Art aufgeteilt, und ein grosser Teil der als smithi gehandelten Tiere ist in Wahrheit Brachypelma hamorii. Für Haltung und Schutzstatus macht das keinen Unterschied, für die Zucht schon.

EinsteigerMittelamerikaArtenschutz beachten

Kraushaar-Vogelspinne (Tliltocatl albopilosus) auf Kokossubstrat

Kraushaar-Vogelspinne

Tliltocatl albopilosus

Unverwüstlich und anspruchslos, mit auffällig gekräuselter Behaarung. Sie verzeiht Pflegefehler eher als die meisten anderen Arten und frisst zuverlässig.

EinsteigerMittelamerikaArtenschutz beachten

Martinique-Baumvogelspinne (Caribena versicolor) auf einem Korkast

Martinique-Baumvogelspinne

Caribena versicolor

Jungtiere sind leuchtend blau, erwachsene Tiere schimmern grün-rot. Die Art ist schön und beliebt, aber sie verzeiht schlechte Belüftung nicht, und daran scheitern die meisten Anfänger.

FortgeschrittenKaribikArtenschutz beachten

Grünblaue Vogelspinne (Chromatopelma cyaneopubescens) mit blauen Beinen und orangem Hinterleib

Grünblaue Vogelspinne

Chromatopelma cyaneopubescens

Blaue Beine, oranger Hinterleib, grüner Panzer: Die farbigste Art der Terraristik. Sie verspinnt ihr halbes Terrarium und braucht es dabei staubtrocken.

FortgeschrittenSüdamerikaKeine Bewilligung

Indische Ornament-Vogelspinne (Poecilotheria regalis) mit rindenartiger Zeichnung

Indische Ornament-Vogelspinne

Poecilotheria regalis

Gemustert wie Rinde, blitzschnell und mit einem Gift, das beim Menschen tagelange Krämpfe auslösen kann. Nichts für den Einstieg und in mehreren Ländern nur mit Auflagen zu halten.

ExperteSüdasienArtenschutz beachten

Wie diese Seiten entstehen

Pflegeprofile, Herkunft und Rechtslage kommen aus derselben Datenbank, die auch in der App den Steckbrief füllt. Ausführliche Haltungsangaben liegen bisher für Schlangen vor; bei Echsen, Geckos, Chamäleons, Schildkröten und Amphibien stehen Herkunft und Rechtslage, die Haltung folgt mit dem Ausbau der Artenbibliothek.

Die Einstufung von Einsteiger bis Experte ist eine Einordnung für diese Website und keine Vorgabe. Sie richtet sich nach Platzbedarf, Klimaansprüchen, Stressempfindlichkeit und Gefährdungspotenzial. Nicht danach, wie hübsch oder wie verbreitet eine Art ist.

Zu einigen Arten führt die App noch kein eigenes Rechtsprofil. Dort steht auf der Artenseite ausdrücklich, dass keine Einstufung hinterlegt ist. Verbindlich Auskunft gibt in jedem Fall das kantonale Veterinäramt.

Alle Angaben auch in der App

Im Steckbrief jedes Tieres, zusammen mit dem TSchV-Check der Terrariummasse.

Jetzt bei Google Play